Relius Relinova Bio Clean weiß / Basis - Innovative Reinacrylat-Fassadenfarbe

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Farbe:

Gebinde:

  • RELIUS-305390
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Produktinformationen "Relius Relinova Bio Clean weiß / Basis - Innovative Reinacrylat-Fassadenfarbe"

Relius Relinova Bio Clean weiß / Basis - Innovative Reinacrylat-Fassadenfarbe

Relius Relinova Bio Clean weiß / Basis ist eine erstklassige, innovative Reinacrylat-Fassadenfarbe mit spezieller, mineralischer Pigment- und Füllstoffmatrix zum Filmschutz gegen Algen- und Pilzbefall

RELINOVA BIO CLEAN

Erstklassige, innovative Reinacrylat-Fassadenfarbe mit spezieller, mineralischer Pigment- und Füllstoffmatrix zum Filmschutz gegen Algen- und Pilzbefall ohne Zusätze herkömmlicher biozider Wirkstoffe. Ideal zur schonenden Behandlung bewuchsgefährdeter Fassadenflächen sowie zur langanhaltenden Vorbeugung gegen biologischen Befall bei der Sanierung im System mit RELIUS RELINOVA SANIERGRUND oder bei der direkten Neubeschichtung von mineralisch und organisch gebundenen Putzen auf wärmegedämmten oder ungedämmten Fassadenkonstruktionen. RELIUS RELINOVA BIO CLEAN ist wasserdampfdurchlässig, wasserabweisend, diffusionsoffen, wetterbeständig und weist ausgezeichnete Verarbeitungseigenschaften sowie eine hohe Farbbrillanz auf. Die Farbtonrezeptierung erfolgte ausschließlich mit lichtbeständigen, anorganischen Mineralpigmenten.

TECHNISCHE DATEN

Dichte / spez. Gewicht

Ca. 1,54 g/cm3.

VOC-Gehalt

EU-Grenzwert für das Produkt (Kat. A/c): 40 g/l
Dieses Produkt enthält max.: 40 g/l.

Bindemittelbasis

Reinacrylat-Polymerdispersion.

Nachhaltigkeitsindikator

Konform zur DecoPaint-Richtlinie 2004/42/EG Anhang I und II

Zusammensetzung
nach VdL-Richtlinie
Bautenanstrichmittel

Reinacrylatdispersion, rein mineralische Weiß- und Buntpigmente, Mineralfüllstoffe, Wasser, Additive, Konservierungsmittel. Enthält als Konservierungsmittel: Benzisothiazolinon und Methylisothiazolinon. Informationen für Allergiker unter Tel.-Nr. 0800-5560000 (kostenfrei).

Kenndaten
nach DIN EN 1062

(Durch Abtönungen sind Abweichungen bei den Kenndaten möglich)

·       Glanz: G3 matt < 4

·       Trockenschichtdicke: E3 100 - 200 µm

·       Korngröße: S1 < 100 µm (fein)

·       Wasserdampf-Diffusionsstromdichte (Sd-Wert): V2 (mittel) < 0,25 m

·       Durchlässigkeit für Wasser (W-Wert): W3 (niedrig) < 0,1 kg/m2h0,5

·       Kohlenstoff-Durchlässigkeit: C0 (keine Anforderung)

Verarbeitung

Streichen, Rollen, Spritzen.

Airless-Auftrag

Mit RELIUS Spraybutler

Düse: 0,021 – 0,027 inch

Druck: 150 bar

Konsistenz: Original (Verdünnung bis max. 5 % möglich)

Verarbeitungstemperatur

Luft- und Objekttemperatur während der Verarbeitung und der Trocknung nicht unter +5°C.

Nicht bei direkter Sonneneinstrahlung, starkem Wind, Nebel und hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten (>80%). Die frische Beschichtung muss während der Verarbeitung und bis zur vollständigen Durchtrocknung vor zu schnellem Wasserentzug, Frost und Regen geschützt werden.

Verbrauch
(pro Anstrich)

Ca. 180 ml/m2 bei feiner Putzstruktur.

Auf rauen Flächen ja nach Struktur entsprechend mehr.

Richtwerte, für die keine Verbindlichkeit übernommen werden kann, da jede Oberfläche andere Eigenschaften aufweist, die den Verbrauch beeinflussen. Für die exakte Kalkulation Verbrauchsmengen durch Probeanstrich am Objekt ermitteln.

Trockenzeiten
(20 °C / 65% rel.
Luftfeuchtigkeit)

·       Überarbeitbar nach ca. 12 Stunden

·       Durchgetrocknet nach ca. 5 Tagen

Die Beschichtung erhärtet physikalisch durch Wasserverdunstung.                  Bei kühler Witterung und dauerhaft oder

wiederkehrender hoher relativer Luftfeuchtigkeit sind längere Trocknungszeiten zu berücksichtigen. Auch die bereits an der Oberfläche erhärtete Beschichtung kann durch Feuchtigkeitseinwirkung erneut erweichen. Bei frühzeitiger Feuchtigkeitsbelastung können wasserlösliche Bestandteile aus dem Beschichtungsstoff herausgelöst werden und an

der    Oberfläche    zu    glänzenden    Spuren   führen.     Diese   Bestandteile  werden    i.   d.    R. durch      weitere
Feuchtigkeitseinwirkung von der Fassade abgewaschen. Diese beeinträchtigen grundsätzlich nicht die Funktionalität der Beschichtung.

Verdünnung

Wasser

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser

 

Farbtöne

Standard: Weiß

Abtönung über RELIUS Living Colours

Bei Bunttönen Hellbezugswert >20 auf WDV-Systemen mit organischen Oberputzen beachten. Durch den Einsatz der speziellen COOL COLOURS BY RELIUS Technologie können auch Hellbezugswerte >5 durch Anstriche mit RELIUS RELINOVA NANO TECH realisiert werden.

Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26

B 1

Packungsgrößen

0,75 l, 3 l, 12,5 l

Lagerung

·       Trocken, kühl, jedoch frostfrei

·       Im original verschlossenen Gebinde 12 Monate lagerstabil

·       Die max. Lagertemperatur von 25°C sollte nicht überschritten werden

·       Angebrochene Gebinde gut verschlossen halten und bald verarbeiten

·       Bei tieferen Temperaturen den Werkstoff vor der Verarbeitung bei ca. 20°C zwischenlagern

Gefahrenkennzeichnung

Siehe gültiges Sicherheitsdatenblatt

 

Untergrundvorbehandlung:

Untergrund und Anstrichaufbau:

Der Untergrund muss fest, sauber, trocken, fett-, wachs-, silikon-, staubfrei und frei von Sinterhautschichten sein (siehe

VOB, Teil C, DIN 18363). Des Weiteren bitte auch die gültigen Technischen Merkblätter des Bundesausschusses für Farbe

und Sachwertschutz (= BFS), 60528 Frankfurt, berücksichtigen.

Neue Untergründe:

Verschmutzungen entfernen und Flächen säubern. Eventuell vorhandene Sinterschicht entfernen. Mineralische Putze entsprechend den Regeln der Putztechnik ausreichend abbinden lassen. Nur auf ausreichend neutral abgebundenen Mineralputzen applizieren. Mindestabbindezeit: 2 Tage / mm Putzdicke (Richtwert). Putzneutralisation mit Indikator (1­prozentige alkoholische Phenolphthaleinlösung) prüfen. PH-Wert = 8,5 einhalten. Gegebenenfalls Putzneutralisation durch fachgerechtes Fluatieren sicherstellen. Die Druckfestigkeit bei Oberputzen P II CS II sollte jedoch mind. 2,0 N/mm2 betragen.

Alte Untergründe:

Flächen nass oder trocken gründlich reinigen. Die notwendige Untergrundvorbehandlung (Reinigen und Grundbeschichtung) ist auf die Untergrundbeschaffenheit abzustimmen. Bei Verwendung von Heißwasser-Hochdruck-Reiniger muss die Wasser­temperatur unter 60°C liegen. Mindestabstand der Lanze zum Objekt 70 cm. Trocknungszeiten zu den Folgeschichten sind zu beachten. Bei vorhandenen WDV-Systemen raten wir aufgrund einer möglichen Wasseraufnahme von der Nutzung der Hochdruck-Heißwasserstrahler ab. Bei Pilz- und Algenbefall ist eine spezielle Grundreinigung sowie Nachbehandlung mit RELIUS ALGOSAN erforderlich. Für gerissene Untergründe empfehlen wir unsere Spezialbeschichtungssysteme. Lose Anstrichteile sowie nicht tragfähige Altanstriche und Beschichtungen entfernen und nachreinigen (mechanisch oder durch geeignete Abbeizmittel). Bei speziellen anwendungstechnischen Problemen technischen Beratungsdienst anfordern.

Untergrund

Vorbehandlung

Grundierung

Neuputz (P I-III), Dispersions-, Siliconharz-, Silikatputze

Siehe „Untergrundvorbehandlung“.

Putze entsprechend den Regeln der Putztechnik

ausreichend abbinden lassen.

Falls erforderlich: RELIUS TIEFGRUND E.L.F. oder L, RELIUS TIEFGRUND E.L.F. weiß oder RELIUS RELINOVA SANIERGRUND

Altputz (P I-III),

Dispersions-, Siliconharz-, Silikatputze

(nach restloser Entfernung von biologischem Bewuchs)

Neuputzstellen nach ausreichender Trockenzeit fachgerecht fluatieren und nachwaschen

RELIUS RELINOVA SANIERGRUND

Beton

(nach restloser Entfernung

von biologischem Bewuchs)

Kleine Fehlstellen und Lunker mit geeignetem Betonspachtel ausbessern

RELIUS RELINOVA SANIERGRUND

Ziegel-Sichtmauerwerk (nach restloser Entfernung von biologischem Bewuchs)

Im Außenbereich sind nur frostbeständige Steine ohne Fremdeinschlüsse (Sand, Lehmknollen etc.) für Anstriche geeignet. Das Mauerwerk muss rissfrei verfugt und trocken sein. Evtl. vorhandene Salzausblühungen trocken abbürsten oder lt. BFS-Merkblatt Nr. 13 fachmännisch entfernen.

RELIUS RELINOVA SANIERGRUND

Kalksandstein- Sichtmauerwerk

(nach restloser Entfernung von biologischem Bewuchs)

Im Außenbereich sind nur frostbeständige Vormauer- steine, einwandfrei verfugt, geeignet. Neues Mauerwerk muss eine ausreichende Austrocknungsperiode (mind. 3 Monate) aufweisen. Salzausblühungen trocken abbürsten

RELIUS RELINOVA SANIERGRUND

Alte, tragfähige

Dispersions- und Silicon- harzfarbenanstriche (nach restloser Entfernung von biologischem Bewuchs)

Glänzende Oberflächen anrauen oder anlaugen

RELIUS RELINOVA SANIERGRUND

Alte Kalk- und

Mineralfarbenanstriche (nach restloser Entfernung von biologischem Bewuchs)

Mechanisch gründlich entfernen und Flächen entstauben

RELIUS RELINOVA SANIERGRUND

WDV-Systeme neu

Neuputzstellen nach ausreichender Trockenzeit fachgerecht fluatieren

Falls erforderlich: RELIUS TIEFGRUND E.L.F. oder TIEFGRUND E.L.F. weiß oder RELIUS RELINOVA SANIERGRUND

WDV-Systeme Sanierung (nach restloser Entfernung von biologischem Bewuchs)

Neuputzstellen nach ausreichender Trockenzeit fachgerecht fluatieren

RELIUS RELINOVA SANIERGRUND

 

Voranstrich:

1 x RELIUS RELINOVA BIO CLEAN max. 5% mit Wasser verdünnt.

Deckanstrich:

1-2 x RELIUS RELINOVA BIO CLEAN unverdünnt.

Hinweise:

RELIUS RELINOVA BIO CLEAN erzielt seinen langanhaltenden, bewuchshemmenden Schutz direkt auf der Anstrichoberfläche durch Bestrahlung des natürlichen Lichts photoaktiv immer wieder aufs Neue. Die Zugabe herkömmlicher, mit Wasser auswaschbarer biozider Filmschutzmittel wird daher nicht benötigt. Jedoch kann trotz der langanhaltenden Wirkung unter ungünstigen Umgebungs- oder Objektbedingungen entsprechend dem Stand der Technik ein Algen- und / oder Pilzbefall während der Verjährungsfristen nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Bei intensiven/ brillanten Farbtönen kann ein zusätzlicher Anstrich erforderlich sein.

BFS-Merkblatt Nr. 26 Farbveränderungen von Beschichtungen im Außenbereich beachten.

Bei dunklen und intensiven Farbtönen können sich als Folge von Kreidung Farbtonveränderungen bei der Bewitterung ergeben und durch Füllstoffbruch bei mechanischer Einwirkung hell abzeichnende Farbänderungen entstehen. Eine Qualitätsbeeinträchtigung entsteht dadurch nicht.

Es sind geringe Farbtonunterschiede bei verschiedenen Anfertigungen (Chargen) möglich. Deshalb nur Material mit gleicher Chargennummer für durchgehende Flächen verwenden.

Nur für den bestimmungsgemäßen Gebrauch bestimmt. Bei Spritzverarbeitung beachten: Aerosole (Spritznebel) nicht einatmen. Übliche Schutzmaßnahmen sind einzuhalten. Gefahrenhinweise und Sicherheitsratschläge siehe gültiges Sicherheitsdatenblatt.

Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben. Eingetrocknete Materialreste als ausgehärtete Farben/Lacke und flüssige Reste als schadstoffhaltige Abfälle von Farben/Lacken auf Wasserbasis bei einer Sammelstelle für Altfarben/-lacke gemäß EAK-Nr. 080111 entsorgen.

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