Relius Wetterschutzlasur - Seidenglänzende, thixotrope Mittelschicht- und Flächenlasur

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Farbe:

Gebinde:

  • RELIUS-309846
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Produktinformationen "Relius Wetterschutzlasur - Seidenglänzende, thixotrope Mittelschicht- und Flächenlasur"

Relius Wetterschutzlasur - Seidenglänzende, thixotrope Mittelschicht- und Flächenlasur

Relius Wetterschutzlasur ist eine aromaten- und biozidfreie, thixotropierte, tropfgehemmte, seidenglänzende Mittelschicht- und Flächenlasur für maßhaltige, nicht maßhaltige und begrenzt maßhaltige Hol

WETTERSCHUTZLASUR

Aromaten- und biozidfreie, thixotropierte, tropfgehemmte, seidenglänzende Mittelschicht- und Flächenlasur für maßhaltige, nicht maßhaltige und begrenzt maßhaltige Holzbauteile. Durch den Einsatz von UV-stabilen, mikronisierten Pigmenten sowie zusätzlichen UV-Absorbern und neuester Bindemitteltechnologie bietet einen hohen UV- und Wetterschutz. WETTERSCHUTZLASUR ist universell einsetzbar und lässt sich durch die leichte und ansatzfreie Verarbeitung auch auf großen Flächen erstklassig verarbeiten. Die natürliche Schönheit der Holzmaserung wird durch die gute Anfeuerung besonders unterstrichen. Für Holzbauteile im Außenbereich und deren Innenseiten (Fenster).

TECHNISCHE DATEN

Dichte/spez. Gewicht

0,92 bis 0,96 g/cm3

VOC Gehalt

EU-Grenzwert für das Produkt (Kat A/e): 400g/l
Dieses Produkt enthält max.: 400g/l

Festkörpergehalt

Ca. 60%

Bindemittelbasis

Alkydharzöl auf Pflanzenbasis

Kenndaten
nach DIN 927-1

·    Fülle (Schichtdicke): mittel 20-60µm

·    Deckvermögen: halbtransparent

·    Glanzgrad: halbglänzend 35-60 GE bei 60°

Zusammensetzung
nach VdL-Richtlinie
Bautenanstrichmittel

Alkydharze, aromatenfreies Testbenzin, Titandioxid, organische und anorganische Buntpigmente, transparente Eisenoxide, pyrogene Kieselsäure, Isoparaffine, Additive.

Verarbeitung

Streichen, spritzen

Streichen mit Pinsel, Bürste oder Flächenstreicher in Richtung der Holzmaserung. Das Material ist vor und während der Verarbeitung gut aufzurühren.

Airless Verarbeitung

Graco Easymax FF Düse: Standard-Düse

Standard Airless Düse: 0,010 – 0,021 inch

Spritzdruck: 130 -160 bar

Konsistenz: unverdünnt

Aerosole (Spritznebel) nicht einatmen. Übliche Schutzmaßnahmen dabei beachten.

Verarbeitungstemperatur

Luft- und Objekttemperatur während der Verarbeitung und der Trocknung nicht unter +5°C und oberhalb +30°C.

Nicht bei direkter Sonneneinstrahlung, starkem Wind, Nebel und hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten (>80%). Die frische Beschichtung muss während der Verarbeitung und bis zur vollständigen Durchtrocknung vor Frost und Regen geschützt werden.

Verbrauch
(pro Anstrich)

Ca. 90 - 110 ml/m2

Richtwert, für den keine Verbindlichkeit übernommen werden kann, da jede Oberfläche andere Eigenschaften aufweist, die den Verbrauch beeinflussen. Für die exakte Kalkulation Verbrauchsmengen durch Probeanstrich am Objekt ermitteln

Trockenzeiten

(20°C/ 65% rel. Luftfeuchtigkeit)

Staubtrocken nach ca. 5 Stunden

Grifffest nach ca. 8 Stunden

Überarbeitbar frühestens nach ca. 16 Stunden

Zu feuchtes Holz, Holzinhaltsstoffe (z.B. Gerbsäure) und hoher Harzgehalt können die Durchhärtung verzögern.

Verdünnung

Grundsätzlich unverdünnt verarbeiten

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Pinselreiniger oder Terpentinersatz

Packungsgrößen

0,375l, 0,75l, 2,5l, 5l, 20l (nur farblos/LC 2.0)

Farbtöne

Standard: Farblos, plus 7 dekorative Holzfarbtöne: Kiefer, Eiche hell, Eiche mittel,

Kastanie, Teak, Nussbaum, Palisander

Abtönung über RELIUS Living Colours

Farblos nur zum Aufhellen bzw. als Schlussanstrich auf farbigen Lasuren einsetzen. Beim Mischvorgang beachten: Sämtliche Farbtöne sind untereinander mischbar. Aufgrund der Materialthixotropie ist nach erfolgter

 

 

Abtönung ein intensiver Mischvorgang, idealerweise in einem RELIUS-Vibrationsmischer (Shaker) notwendig. Um in einem Biaxialmischer die zur Homogenisierung erforderlichen Mischkräfte zu erreichen, kann es je nach Maschinentyp, hilfreich sein die Gebinde leicht außerhalb der Drehtellermitte zu platzieren. Wir empfehlen eine Materialprüfung nach Abschluss des Mischvorganges. Auf durchgehenden Flächen nur Lieferungen mit gleicher Chargennummer verwenden.

Lagerung

·    Trocken, kühl, jedoch frostfrei;

·    Im original verschlossenem Gebinde 12 Monate lagerstabil.

·    Die max. Lagertemperatur von 25°C sollte nicht überschritten werden.

·    Bei tieferen Temperaturen den Werkstoff vor der Verarbeitung bei ca. 20°C zwischenlagern

Gefahrenkennzeichnung

siehe gültiges Sicherheitsdatenblatt

Produktcode

BSL40

 

Anstrichträger/Holzarten:

Geeignet für neue und alte Hölzer sowie Holzbauteile einheimischer und tropischer Herkunft. Zulässige Holzfeuchtigkeit

(gemessen in 5 mm Tiefe): Nadelhölzer 15%; Laubhölzer 12%

Bei unbekannten Untergründen, Laub- und Tropenholz unbedingt Probefläche anlegen und Haftung prüfen.

Vorbehandlung:

Der Untergrund muss fest, sauber, trocken, fett- wachs-, silikon-, und staubfrei sein (siehe VOB, Teil C, DIN 18363, insbesondere 3.1.1). Des Weiteren bitte auch die gültigen technischen Merkblätter des Bundesausschusses für Farbe und Sachwertschutz (=BFS), 60528 Frankfurt, berücksichtigen. Durch Bewitterung vergrautes Holz muss restlos entfernt werden. Bei Holzbauteilen außen sind die Kanten sorgfältige und sauber abzurunden (r=>2mm). Gedübelte Aststellen sind als Anstrich Untergrund ungeeignet bzw. nicht zulässig. Evtl. vorhandene, schadhafte oder nicht fest haftende Anstriche sind sorgfältige und komplett zu entfernen (mechanisch oder durch geeignete Abbeizmittel). Abbeizrückstände gründlich entfernen. Verschiedene tropische Holzarten stellen aufgrund ihrer Inhaltsstoffe anstrichtechnisch schwierige Untergründe dar. Ihre Eignung als Anstrichträger muss vor Beginn der Anstricharbeiten geprüft werden. Harzreiche und tropische Hölzer mit Nitro-Universalverdünnung abwaschen. Harzgallen und Aststellen sorgfältig entharzen. Splintholzflächen und Holzwerkstoffe sind in der Wetterbeständigkeit stark eingeschränkt. Mit Schadorganismen befallenes und durch Fäulnis zerstörte Holzbauteile austauschen. Ggf. oberflächlich mit Algen oder Pilzen befallenes Holz mit RELIUS ALGOSILAN reinigen und mit Wasser abwaschen. Vorgang so lange wiederholen bis keine Verfärbungen mehr sichtbar sind. Schutzvorschriften beachten. Unbehandeltes, pilzanfälliges rohes Holz mit RELIUS HOLZSCHUTZGRUND L (bei Renovierungen alternativ mit RELIUS IMPRÄGNIERLASUR) grundieren.

Anstrichuntergrund/Beschaffenheit:

Der Anstrichuntergrund soll sowohl werkstoffmäßig wie konstruktiv den gültigen technischen Vorschriften entsprechen. Als Mängel gelten im Besonderen: gerissenes, harzreiches Holz, Drehwuchs, Rotfäule, Bläue, ungeeignete Grundierungen, ungeeignete Konstruktionen wie scharfe Kanten und Profile, ungenügende Ablaufneigung. (Mindestablaufneigung 15°) und ungenügende Abdeckungen bzw. ungeschützte Hirnholzflächen an Stoß- und Schnittkanten etc. Um eindringende Feuchtigkeit im Bereich der V-Fugen bzw. durch Hirnholzflächen zu verhindern, empfehlen wir den Einsatz von RELIUS HIRNHOLZ- UND FUGENSIEGEL.

Holzwerk innen:

Hierfür werden die wasserbasierten Lasuren RELIUS HYDRO-UV IMPRÄGNIERLASUR, HYDRO-UV FLÄCHENLASUR oder die RELIUS Holzöle, Holzwachse und Holzpflegemittel empfohlen.

Anstrichaufbau für Holzwerk außen und deren Innenseiten (Fenster und Türen):

 

maßhaltige Holzbauteile

begrenzt maßhaltige Holzbauteile

nicht maßhaltige
Holzbauteile

Grundanstrich

1x HOLZSCHUTZGRUND L

1x HOLZSCHUTZGRUND L

1x HOLZSCHUTZGRUND L

Hirnholzflächen/V-Fugen

HIRNHOLZ- UND FUGENSIEGEL

HIRNHOLZ- UND FUGENSIEGEL

HIRNHOLZ- UND FUGENSIEGEL

Zwischenbeschichtung

1x

WETTERSCHUTZLASUR

1x

WETTERSCHUTZLASUR

1x

WETTERSCHUTZLASUR

Schlussbeschichtung*

1x

WETTERSCHUTZLASUR

1x

WETTERSCHUTZLASUR

1x

WETTERSCHUTZLASUR

*= auf ungeschützte, stark bewitterte Holzbauteile die Schlussbeschichtung zweimal auftragen.

Wichtig:

Bei farblosen oder helltransparenten Farbtönen empfehlen wir die Verwendung von RELIUS HYDRO-UV FLÄCHENLASUR.

Überholungsanstrich:

Eine Kontrolle der Hölzer im Abstand von 1-2 Jahren (je nach Beanspruchung, Klimabedingungen und Konstruktion) und jeweils ein einmaliger Überholungsanstrich mit WETTERSCHUTZLASUR, sofern der zu überholende Anstrichaufbau gemäß unseren Anstrichempfehlungen für Holzwerk im Außenbereich ausgeführt wurde. Bei der Überarbeitung alter Anstrichsysteme ist zu beachten: Alte Lasuranstriche reinigen, verwitterte Anstrichteile abschleifen, abgebaute, vergraute Holzteile entfernen. Alte Decklack- und Klarlackanstriche sind restlos zu entfernen. Anschließend Anstrichaufbau gemäß Tabelle Lasur-Anstrichgruppen und Anstrichempfehlungen für Holzwerk im Außenbereich.

Hinweise:

Farblos darf ausschließlich zum Aufhellen dunkler Farbtöne bis max. 10 % Zugabe bzw. als Schlussanstrich auf farbigen Lasuranstrichen eingesetzt werden. Nicht auf aufgeheizte Untergründe in direkter Sonneneinstrahlung und/oder auf Holzuntergründen streichen, die binnen 3-4 Stunden nach dem Anstrich von der Sonne direkt beschienen werden. Tropische Holzarten können durch ihre Eigenfärbung und durch Holzinhaltsstoffe zu leichter Vergrauung und Beeinträchtigung der Haltbarkeit führen. Verschalungen, z.B. Nut- und Federbretter oder später schwer zugängliche Flächen, vor Montage ein- bis zweimal behandeln, damit bei späterem austrocknen des Holzes (Schwund) auch in den Fugen ein Holzschutz gewährleistet ist. Schindeln zweckmäßig allseitig behandeln. Zum Abschleifen bewitterter Holzflächen keine Stahlwolle verwenden (Korrosionsgefahr), sondern Schleifpapier oder Messingdrahtbürste. Probeanstriche sind wegen Farbtonunterschieden sowie bei unbekannten Untergründen zu empfehlen. Nur für den bestimmungsgemäßen Gebrauch bestimmt.

Entsorgung:

Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben. Eingetrocknete Materialreste als ausgehärtete Farben/Lacke und flüssige Reste als schadstoffhaltige Abfälle von Farben/Lacken auf Wasserbasis bei einer Sammelstelle für Altfarben/-lacke gemäß EAK-Nr. 080111 entsorgen.

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